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Körper Aktivierung

Titelbild für den Blogbeitrag, Yoga betreibende Frau

Kopfmodus vs. Körpermodus

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Profisportler aus allen Feldern eine gewisse Eigenart aufweisen, wenn sie sich vor einem Wettkampf befinden? Sie gehen durch spezifische Körperbewegungen, die für einen Außenstehenden erst einmal neuartig wirken. Ein Schwimmer wird mit den Armen seine ganze Spannweite durchschwingen, Ein Tänzer wird kleine Tanz Moves ausführen, die sich nur in einzelnen Körperteil sichtbar machen, Lauf Athleten führen kleine Sprünge oder explosive Beschleunigungsbewegungen aus dem Stand mit den Füßen aus…

Wer Leistungssportler in seinem Bekanntenkreis hat, weiß dass diese Bewegungen auch während gewöhnlichen Alltagssituationen in Erscheinung treten, weil die Bewegungsmuster so im Nervensystem des Sportlers verinnerlicht sind, dass sie sich hin und wieder unbewusst oder auch bewusst aktivieren. 

Bei einem Leistungssportler ist die Aktivierung des Körper aufgrund der vielen Trainingseinheiten und dem regelmäßigen Trainingsprozess auf natürliche Weise gegeben. Doch genauso kann ein Breitensportler sich die Prinzipien einer Körperaktivierung zu nutzte machen, um seinen eigenen Trainingsprozess, Gesundheit, Fitness und Körper Ziele zu realisieren. 

Unsere Arbeitswelt hat einen starken mentalen Fokus und die tägliche Arbeit verlangt vielen von uns ab spezifische Probleme mit unserem Verstand zu lösen. Da ist es nur zu einfach sich nur noch als Kopf zu sehen und in den verkopften Zustand zu kommen. Wir kommunizieren aus dem Standpunkt eines denken Verstandes. Die technischen Hilfsmittel fördern diese Perspektive. Wir arbeiten beispielsweise mit Airpods, Smartphones, Telekonferenzsystemen und regelmäßigen Brainstorming Sessions… Unsere mentalen Kapazitäten werden herausgefordert und viel unseres Informationsaustauschs läuft überwiegend über unseren Verstand ab. 

Im folgenden werden Prinzipien der Körperaktivierung aufgezeigt, um aus dem Kopfmodus in den Körpermodus zu wechseln:

1. Kleine Bewegungsroutine nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück:

Beginne deinen Tag mit einem kleinen Sieg. Direkt nach dem Aufwachen förderst du dein Wachsein durch eine 10- 15 Minütige Körperaktivierung. Dafür sind leichte Kraft-, Dehn-, Aktivierungs- und Mobilisierungsübungen geeignet, die den ganzen Körper ansprechen. Ein leichtes Training nach dem Aufwachen ist auch förderlich für die Verdauung. 

2. Richtiges Frühstück für einen Aufschwung in den Tag:

Es ist wichtig beim Frühstück es leicht zu halten. Eine gute Portion wird dich mit Energie versorgen, die dich in den Tag trägt. Wenn du nach dem Frühstück dich erneut am liebsten ins Bett legen möchtest, dann liegt es meistens an einer zu großen Menge an Nahrungsmitteln. Dein Körper und alle Systeme wollen am Morgen in die Gänge kommen. Es ist am besten deinen Körper dabei zu unterstützen. 

3. Eine kalte Dusche: 

Nach dem du warm geduscht hast und dich gewaschen hast, wird der Abschluss mit 15- 30 Sekunden kalt duschen deinen Körper ganzheitlich aktivieren. 

4. Spiegel Check:

Halte deinen Körper täglich im Blick. Prüfe dabei wie dein Körper sich entwickelt. Hast du deine Aufmerksamkeit auf deinem Körper zu bestimmten Zeiten gerichtet, dann aktivierst du deinen Bezug zu deinem Körper. Wenn sich dein Körper gut entwickelt, dann verstärke die Ursachen dafür. Wenn dein Körper sich schlecht entwickelt, dann wird es Zeit einzugreifen mit Gegenmaßnahmen.

5. Aufwärmen: 

Ein Training beginnt mit dem Aufwärmen. Es können 5- 10 Minuten sein, die mit aktivierenden Bewegungen gefüllt werden. Mit dem Aufwärmen stellst du dein Körperinstrument ein. Es ist eine Feineinstimmung wie bei einem Musikinstrument. Kein professioneller Musiker würde einfach drauflosspielen, bevor er nicht das Gerät feingestellt hat und sich aufgewärmt hat. In dem du dich immer wieder aufwärmst erwärmst und erhitzt du deinen Körper sich in eine gewünschte Körperwandelung zu formen. Ein erwärmter Körper ist ein ganzheitlich aktivierter Körper.

6. Richtiges Mittagessen für eine gleichmäßige Energie:

Beim Mittagessen gilt sich durch eine angemessene Portion zu sättigen mit nahrhaften Nahrungsmittel, statt die rote Linie zu überschreiten, ab der du das Völlegefühl hast. Auf ein Völlegefühl folgt Müdigkeit. Der Körper führt eine Schließung durch statt eine Aktivierung. 

7. Kleiner Spaziergang:

Nach dem Mittagessen bietet sich ein 10- 20 minütiger Spaziergang an, der auch die Verdauung fördert. Der Raum unter dem freien Himmel weitet deine Perspektive und bringt dich raus aus einem verkopften Zustand. Nehme bewusst die Weite und deinen ganzen Körper wahr, der jetzt dem Wetter und der frischen Luft ausgesetzt wird.

8. Relaxation:

Dein Körper und auch dein Verstand erfordert nach bestimmten Aktivitätsabschnitten auch kurze Ruhemomente. Für ein aktives Ausruhen ist es zu empfehlen sich 1x am Tag 20 Minuten Zeit zu nehmen in denen man sich komplett ausruht. Das kann in Form eines Powernaps sein, einer Meditation oder einem entspanntem inaktiven Sitzen.